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Osterritt

Nachdem wir zuerst geplant hatten wie im Vorjahr eine Osterralley zu veranstalten, entschlossen wir uns kurzfristig diesmal einen Osterritt zu machen. Damit es nicht zu eintönig würde, sollten auf diesem Ritt Ostergeschenke gesucht werden, die der Osterhase auf seiner Reise verloren hatte. Am Ostersamstag trafen sich dann 9 Reiterinnen (Christine, Annabell, Christina, Nadine, Andrea, Claudia, Marcy, Ilse und Claudi ) um sich auf die Spur des Osterhasen zu begeben. Da sich mein Pony Passi noch nicht ganz von seinem “grippalen Infekt” erholt hatte, bekam ich für diesen Ritt Reitschulpony Torben zur Verfügung gestellt (vielen Dank noch mal), der mich dann brav und zuverlässig durch die Gegend trug. Nach und nach fanden wir die verlorenen Päckchen und am Ende hatte jede Reiterin ein solches in ihrem Besitz.

Zum Glück sind wir auch alle trocken geblieben, da das Wetter an diesem Tag sich nicht gerade von seiner besten Seite zeigte.


Mairitt

Am Sonntag, dem 16. Mai 2010 trafen wir uns um 13 Uhr, um mal wieder einen gemeinsamen Ausritt zu starten. Insgesamt waren wir 6 Reiterinnen und Reiter (Christina, Christine, Anna, Monika, Claudi und Wolf). Wir machten uns auf zu einem gemütlichen Ausritt durch die Felder. Da wir ein gerade im Anreiten befindliches Pferd bei uns hatten, ritten wir den größten Teil des Weges (bis auf eine kleine Tölt- bzw. Trabstrecke) im Schritt. Als wir zurück auf dem Hof waren, machten wir unsere Ponys fertig und entließen sie dann auf die Weide. Wir dagegen setzten uns noch gemütlich zusammen, wobei wir zu den Reitern noch Verstärkung (Judith, Benny, Björn, Uwe, Sabine und Petra) bekamen und legten unser Fleisch auf den bereits glühenden Grill und ließen uns alle leckeren mitgebrachten Salate und Nachtische schmecken.






Frühlingsritt

Am Sonntag, 15. März 2009 fand der erste Vereinsausritt dieses Jahres statt. Leider war das Wetter dem Motto nicht entsprechend, aber glücklicherweise machte der Regen während des Ausritts eine Pause. Unser Ziel war das Cafe-Restaurant “Fuldagarten” in Spiekershausen.

Also brachen eine mutige Truppe (Anne, Ute, Maren, Claudi, Hajo und Wolf) unter Ilse’s Führung auf nach Spiekershausen.


Erst ging es im flotten Tölt/Trab Zickzack durch die Felder bevor wir dann im Schritt am Wald entlang zur Autobahnunterführung nach Landwehrhagen ritten. Drüben angekommen mussten wir noch ein paar matschige Wald- und Wiesenwege bewältigen bevor wir unser Ziel erreichten.

Dort banden wir unsere Ponys mit Blickrichtung auf die Fulda fest und machten es uns dann im Cafe bei Kaffee und Kuchen gemütlich.

Frisch gestärkt traten wir den Heimweg an. Erst ein Stück zu Fuß an der Fulda entlang bevor wir im Wald wieder aufsitzen konnten. Wir ritten den Schmugglerpfad hinauf und oben gab es dann zum Abschluss noch mal eine schöne Töltstrecke bevor es den Rest des Weges gemütlich im Schritt nach Hause ging.



Osterrallye 2009

Am 11. April (Ostersamstag) fand die Osterrallye auf Gut Ellenbach bei strahlendem Sonnenschein statt.
Unsere Freizeitwartin Claudi hatte sich dafür einen tollen Parcours auf der großen Ovalbahn einfallen lassen und hat damit bei allen Teilnehmern und Zuschauern für viel Spaß und Abwechslung gesorgt.
Es gingen insgesamt 9 Teilnehmer an den Start und mindestens ebensoviele fleißige Helfer sorgten an den einzelnen Stationen für Unterstützung.
Erfreulich war es dann auch, dass sich einige Zuschauer auf dem Wall niederließen und die Stimmung war insgesamt großartig.


Alle gaben ihr Bestes und bei der Siegerehrung musste niemand leer ausgehen. Es gab Osterschokie für die Reiterinnen und Schleifen für die fleißigen Pferde, die jetzt überall im Stall an den Boxentüren hängen.


Gewonnen hat die Rallye Nici mit ihrem Butzi (Skargur), den zweiten Platz erkämpfte sich Caro mit Tryllingur und Dritte wurde Sonja mit Silvo.


An dieser Stelle auch noch mal einen herzlichen Dank für die tolle Organisation und Durchführung an Claudi und alle Helfer. Es war ein toller Nachmittag.


Putztag

Wie auch schon die Jahre zuvor, fand auch dieses Jahr wieder unser Putztag statt. Diesmal waren viele Helfer dabei die zum ersten Mal an dieser anstrengenden, aber trotzdem schönen Aktion teilnahmen, um das schöne Gut Ellenbach mal wieder auf Hochglanz zu bringen. Was uns in der Tat auch gelungen ist.
Alle Ställe wurden von Spinneweben und Dreck befreit, auch die Fenster wurden ordentlich gewaschen. Boxen bis aufs letzte ausgefegt und alle Tränken und Tröge sauber gemacht.

Auf dem Innenhof und dem Waschplatz wurde das Unkraut gezupft und die Sitzmöbel gewaschen. Danach einmal ordentlich gefegt und schon war alles wieder schön sauber.

Am Mittag spendierte Fam. Scheller für alle Helfer Bratwurst mit Brötchen und Getränke. Nach der Stärkung wurden noch die restlichen Arbeiten erledigt. Am Ende des Tages waren alle erschöpft, aber doch glücklich darüber, dass der Hof nun vor Sauberkeit strahlt.


Ein kleiner Bericht von unserer internen Vereinsfeier am 3. Juli 2009

Anlässlich des dreißigjährigen Bestehens unseres Vereins kam zu Beginn des Jahres die Frage auf, in welchem Rahmen die Jubiläumsfeier ausfallen sollte. Klar, es sollte im Sommer gefeiert werden! Aber schon das Finden eines oder mehrer Termine war gar nicht so leicht. Es fanden viele Veranstaltungen rund um Kassel an allen nur möglichen Wochenenden im Juni und Juli statt und letztendlich einigte sich der Vorstand darauf, am Abend des 3. Juli den internen Reiterball zu organisieren und die offizielle Vereinsfeier am darauf folgenden Sonntag stattfinden zu lassen. 

Plakate wurden entworfen, Einladungen verschickt und schließlich fanden sich circa fünfunddreißig Vereinsmitglieder inklusive Kinder und Partnern am Freitagabend auf Gut Ellenbach im großen Saal ein.

Ein Katering-Service wurde arrangiert, der uns mit leckeren Grillvariationen, Kartoffelgratin und einer Gemüsepfanne versorgte. Alles andere wurde von den Vereinsmitgliedern selbst mitgebracht und die köstlichsten Salate und Desserts sowie ein großer Brotkorb wurden aufgefahren, so dass gegen 19.30 Uhr das wunderbare Büffet eröffnet werden konnte.


Auch an Getränken wurde nicht gespart: Über antialkoholische Getränke gab es Bier und Wein, so dass für jeden etwas dabei war.

Die Stimmung im hübsch dekorierten Saal war gut und gesellig, die nach dem Essen noch durch DJ Rocko verstärkt angekurbelt wurde.

Es fanden nette Gespräche im Saal und draußen auf dem Hof statt, über das Vereinsleben, die Pferde und alles, was sonst so dazugehört. 

Auch wenn dieser interne Reiterball anzahlmäßig recht klein ausgefallen ist: Feiern konnten unsere Vereinsmitglieder und dieser Abend wird vielen lange in Erinnerung bleiben.




Ein Paar Impressionen von der 30-Jahr-Feier

Nachdem wir Vereinsmitglieder schon am Freitagabend die Jubiläumsfeier zum dreißigstem Geburtstag des Vereins der Islandpferdereiter Gut Ellenbach eingeläutet haben, wollten wir dann auch am Sonntag, den 5. Juli, mit Groß und Klein von Nah und Fern zu diesen Anlass in Form eines bunten Rahmenprogramms auf der großen Ovalbahn feiern.

Vieles musste dazu organisiert werden, damit für alle was Ansprechendes dabei war. Über Kaffee und Kuchen, frisch gebackenen Waffeln, Würstchen und Getränken, einem Eiswagen einer großen Tombola gab es auch Reitsportartikel zu kaufen. Dafür war das Reitsportgeschäft Gaby Mergardt mit einem Stand vertreten.

Für die Tombola hatten wir schon Wochen vorher fleißig Preise aufgetrieben, die auch zahlreich und großzügig gespendet wurden. Insgesamt 400 Preise konnten vollständig verlost werden und am Ende war der Tombolatisch wie leer gefegt.



Das Rahmenprogramm wurde nicht nur von Vereinsmitgliedern auf die Beine gestellt. Auch einige Reiter und Reiterinnen mit verschiedensten Pferde- und Ponyrassen haben uns mit viel Aufwand und Mühe dabei unterstützt.

So begann der offizielle Teil pünktlich um 12 Uhr mit dem Aufmarsch aller anwesenden Vereinsmitglieder, sowohl hoch zu Ross wie auch zu Fuß drehten alle ihre Runde um die Ovalbahn, um dann geschlossen und gekleidet in den vom Verein für alle Helfer gesponserten Vereins-T-Shirts aufmarschieren zu können.



Nach der Begrüßungsansprache von Antje Ottmers, der 1. Vorsitzenden, gab es noch ein Paar Grußworte von Herrn Werner Nicolaus als Vertreter der Gemeinde Niestetal und Herrn Dieter Horn als Vertreter der Sport- und Kulturgemeinschaft. In direktem Anschluss daran wurde erstmals unser buntes Programm präsentiert, dass die Vielfalt des Reitsports hervorheben sollte. Als Sprecher und für die Musik waren Julia und Florian dabei unsere wichtigen Agenten im Hintergrund. Begonnen hat das Programm mit einer gemischten Tölt- und Springquadrille im extra dafür abgesteckten Viereck auf dem Grünen der Ovalbahn. Kurz und knackig, mit frischer Musik unterlegt, sorgte diese Vorführung bei den Zuschauern schon für viel Beifall. Anschließend fand die Präsentation der verschiedenen Gangarten statt, wobei der Sektglastölt natürlich nicht fehlen durfte. Leider hatten wir keinen Rennpasser zur Verfügung, trotzdem war es ein sehr gelungenes Bild.


Für weitere Unterhaltung sorgten dann Nicole und Michaela mit dem Handpferderreiten sowie Christina und Dirk mit der Einspännerkutsche und dem Parcoursfahren auf der Ovalbahn. Weiter ging es mit Maren und der Welshponystute Bretina, die die dressurmäßige Arbeit an der Doppellonge präsentierten.



Viel Arbeit und Mühe steckten auch im Kostümreiten und viele Märchen- und Comicfiguren waren darin wieder zu erkennen. Alice im Wunderland, der Panzerknacker, ein Cowboy, Miss Marple, Manni, das Mammut mit der Steinzeitfrau sowie Wickie, der Wikinger stürmten die Bahn und sorgten für viel Stimmung auf dem Wall. Nach Abstimmung der Zuschauer war der Beifall für Miss Marple tosend und sie konnte den Siegerpokal in Empfang nehmen. Aber keiner ging bei der Siegerehrung leer aus und so verließ kein Pferd ohne Vereinsschleife die Bahn!


Es sollte nicht langweilig werden und so konnten Annabell, Christine und Maren mit ihren Pferden die Zuschauer durch die zirzensischen Übungen beeindrucken. Über Kompliment, Hinlegen und Steigen, um nur einen Auszug zu nennen, konnten Menschen und Pferde ihr Können und das Vertrauen zueinander unter Beweis stellen.

Zum Abschluss ritten fast alle noch einmal ein, um dann die wohlverdiente Pause bei strahlendem Sonnenschein einzuläuten und sich auf die Wiederholung des Programms um 15 Uhr einzustellen.

Die Pferde wurden versorgt und anschließend trafen sich alle auf dem Wall der großen Ovalbahn und genossen diesen schönen Tag mit dem großzügigen Angebot an Speisen und Getränken in fröhlicher Runde.

Für die Kinder gab es in dieser Zeit Ponyreiten auf dem Dressurviereck und natürlich war der Andrang groß!

Auch die Kinderecke mit Malen und Schatzsuche war immer wieder gut besucht.


Zum Nachmittag hin trafen dann merklich mehr Besucher ein und das Rahmenprogramm wurde nochmals erfolgreich vorgestellt. Für den Runden Abschluss fand dann als letzter Punkt der isländische Auftrieb der Wallache mit Hund und Treibern statt. Die Wallache waren munter unterwegs und zeigten ihr Temperament.

Gegen 18 Uhr waren dann die meisten Gäste wieder auf dem Nachhause-Weg und dank der fleißigen Helfer konnten die Aufräumarbeiten noch am gleichen Abend zügig von Statten gehen.

Insgesamt war es eine wunderschöne und gelungene Feier, die de Verein nach außen hin mit seinen Aktivitäten gut präsentieren konnte und somit sein dreißigster Geburtstag würdevoll bedacht wurde.


Sommerritt

Am Sonntag, den 26. Juli 2009 fand bei herrlichem Wetter unser Sommerritt statt. Das Ziel diesmal war die erst im Juni neu eröffnete Königsalm bei Nieste.


Das Interesse war sehr groß und so machten sich insgesamt 10 Reiterinnen und Reiter (Maren, Birgit, Sonja, Nastassia, Claudia, Mona, Claudi, Wolf, Ralf und Dirk) auf den Weg. Nachdem wir Grillhütte und Forsthaus hinter uns gelassen hatten überquerten wir die Brücke über der Nieste und dann ging es über die Straße rüber in den Kaufunger Wald.

Dort angekommen legten wir in Richtung Parkplatz ein schnelleres Tempo ein. Anschließend ging es weiter im Schritt Richtung Sensenstein, bevor wir schon durch laute Musik hören konnten, dass wir uns der Königsalm näherten. 

Nun gönnten wir unseren Ponys eine kleine Pause und parkten sie auf der dafür extra angelegten Koppel, wo sie geduldig auf unsere Rückkehr warteten. Denn auch wir wollten uns erst einmal die Köstlichkeiten und Erfrischungen im Wirtshaus schmecken lassen.


Nachdem dann alle versorgt waren brachen wir wieder auf in Richtung Heimat. Beim oberen Uschlagweg angekommen wollten einige gerne noch mal flotter reiten und so ging es eine ganze Weile, bis irgendwann der Abstand zu groß wurde und wir wieder durchparierten. Danach ging es den Rest des Weges im Schritt über den Indianerpfad zurück auf den Hof. 


Vollmondritt

Am Freitag, den 07. August 2009 fand unser Vollmondritt statt.

Um 22 Uhr trafen wir uns zum Abritt und unsere Ponys wunderten sich schon was wir noch um diese Uhrzeit mit ihnen vorhatten.


Das Wetter war trocken und warm nur leider ziemlich bedeckt, so dass wir den Vollmond unterwegs nur ab und an zu Gesicht bekamen.

Trotzdem hatten wir (Maren, Sonja, Claudia, Liane, Claudi und Dirk) viel Spaß und ritten plaudernd eine gemütliche Runde durch die Felder Richtung Uschlag und wieder zurück Richtung Heimat.

Zu Hause angekommen brachten wir unsere Ponys wieder zurück in ihre Boxen zur wohlverdienten Nachtruhe. Wir hingegen ließen den Abend noch bei einem kleinem Mitternachtsimbiss in der Reiterstube ausklingen.



Am 7.11.09 um 11 Uhr war es wieder so weit, der alljährliche Grünkohlpokal startete. Dieses Jahr von Gut Ellenbach aus. Vorbereitet und durchgeführt wurde er von Sonja und Christina. An dieser Stelle auch noch mal ein herzliches Dankeschön!

Die 1. Station befand sich direkt am Brunnen von Gut Ellenbach, hier musste man auf einem Holzbrett balancieren, parallel sein Pferd führen und am Ende des Brettes von diesem auf sein Pferd steigen.



Mit auf den Weg wurde uns ein Plastikbecher mit Wasser gegeben, den wir bis zur zweiten Station mitnehmen mussten, am besten ohne viel Wasser zu verlieren.

Vorgegeben wurde der Weg durch auf den Weg gesprühte Pfeile in Orange. Die und nach der Hofeinfahrt rechts zum Schotterberg führten.

Vergebens wartete man auf die zweite Station, nachdem der Schotterberg überstanden war und die zweite Station immer noch nicht in Sicht war, wurde einem klar, dass man noch den gesamten Waldrand mit Becher überstehen musste. Abgesehen von dem immer schwerer werdenden Arm und den eingefrorenen Händen war es eine gute Herausforderung, die für manche Reiter nicht so einfach zu bestehen war, da für die Ponys ideales Wetter war, schön frisch und windig…

Bei der zweiten Station angekommen war die Erleichterung groß als nun endlich der Becher abgegeben werden durfte. 

Station 2 wurde von Birgit besetzt. Hier wurde das Spiel „ich packe meinen Koffer“ in „ich fahre mit meinem Pferd in den Urlaub, ich packe in meinem Pferdanhänger“ umgewandelt. Einen Zusatzpunkt bekam derjenige der vor jeder neuen Runde den Eingangssatz mit aufsagte.

Das stärkste Team bei dieser Station waren Diana und Steffi, die insgesamt 17 Begriffe aufzählten.

Weiter ging es durch das kleine Wäldchen an der Autobahn entlang zur Station 3 An der einsam und verlassen am höchsten Punkt Dirk eingefroren an seinem Auto stand. Hier gab es eine sehr explizite und für die meisten unlösbare Aufgabe. Lassowerfen, drei Versuche pro Person.

Eine herausragende Leistung brachte hier Annabell, die alle drei Versuche in einen Treffer verwandelte, wo doch viele froh gewesen wären den Stein wenigstens einmal zu „fangen“!

 Die nächsten zwei Stationen waren unbesetzte Posten, also musste man aufmerksam Reiten sodass man nicht an der Station vorbei ritt.

Station 4 forderte einen zum Worte bilden auf. Vorgegeben waren 11 Buchstaben aus denen man Worte bilden musste. Alle Buchstaben durften doppelt benutzt werden. Einen Rekord von 130 Worten stelle hier Marcy auf.

Weiter zu Station 5 bei der man seiner Fantasie und Kreativität freien Lauf lassen konnte. Hier sollte man aus Kastanien, Zahnstochern, Nägeln und Rosenkohl Menschen, Tiere, Fantasiewesen oder sonstiges basteln. Diese Station wurde nicht bewertet sondern diente am Abend zur Tischdekoration. Eine wirklich schöne Idee die auch am Abend noch für viel Gesprächstoff sorgte.

Die 6. und somit vorletzte Station wurde von Michaela und Susi besetzt. 
An dieser Station gab es gleich zwei Aufgaben zu erfüllen. Bei der ersten Aufgabe war das Team gefragt. Ein Reiter bekam einen Korken in den Mund mit dem er dem anderen Reiter Begriffe vorlesen musste, die der andere erraten musste. Hier kam es unter anderem zu Verwechslungen zwischen Mistgabel und Mistgaul…woher das wohl kommt :o)

Die zweite Aufgabe ging auf Zeit und war mit dem Partner Pferd zu bewerkstelligen. Es waren zwei Pylone aufgestellt die die Strecke markierten. Auf einem Schläger mussten zwei Rosenkohle balanciert werden und das so schnell wie möglich. Rekordverdächtig war hier Carolin, leider kam sie im Ziel ohne Schläger und Kohl an.

Nachdem auch diese Aufgabe geschafft war ging es den Schotterberg hinab zurück auf den Hof, wo die 7. und letzte Station auf die Teams wartete.




Am Waschplatz warteten bereits Sonja und Christina mit der abschließenden Aufgabe. Hier mussten Begriffe gemalt oder geschrieben werden. Leichter gesagt als getan. Das Ganze musste zu Pferd gemacht werden und dann auch noch mit einem verlängertem Stift, der insgesamt ca. 1 m lang war. Gar nicht so einfach. Der Partner musste die Begriffe erraten was nicht immer leicht war. Es war in jedem Fall eine Station an der sehr viel gelacht wurde und an der einige dokumetattaugliche Bilder entstanden sind.

Krönender Abschluss war dann das gemeinsame Essen in der Reiterstube, die schön gesäubert und dekoriert war und die Verkündung der Platzierungen.



Platz 3: Carolin und Tryllingur

Platz 2: Diana und Hrisla

Platz 1: Annabell und Picaro

Der Pokal ging allerdings an Diana, da Annabell noch nicht im Verein ist.




Im kommenden Jahr werden Diana und Steffi den Grünkohlpokal ausrichten.

Wir bedanken uns an dieser Stelle auch noch mal bei den Helfern, Nadine, Maren, Steffi, Antje, Claudia, Birgit, Susi, Michaela und Dirk. Sowie bei allen Reitern und Pferden. Es war wie immer eine gelungene Veranstaltung. Wir freuen und schon heute auf das nächste Jahr.


Nikolausritt 2009

Genau für den 6.Dezember, also am Nikolaustag, war wieder einmal der jährliche Weihnachtsritt geplant. Pünktlich um 14 Uhr sollte es losgehen. Es war ein milder Dezembertag und beim Abritt vom Gut Ellenbach starteten 12 Reiterinnen mit ihren spritzigen Islandpferden. Ein dreizehnter Reiter wurde an der Grillhütte noch erwartet. Und wir waren alle freudig überrascht, als wir dort den Nikolaus zu Pferde vorfanden! Somit waren wir also dreizehn an der Zahl und konnten somit als isländische Weihnachtswichtel-Bande durchgehen. Zu diesen Weihnachtsmännern sollten wir später noch mehr erfahren.








Da es die Wegeverhältnisse aufgrund des Matsches nicht anders zuließen, ritten wir im flotten Schritt und waren eine gute Stunde unterwegs.





Am Hof wieder angekommen, versorgten wir unsere Pferde und machten es uns anschließend in der weihnachtlich geschmückten Reiterstube gemütlich. Auf ein großes Kuchenbuffet haben wir dieses Jahr verzichtet. Es gab verschiedene Plätzchen und Lebkuchen. Der Renner waren Claudis selbstgebackenen Weihnachtskekse! Im Nu war der Teller leer…

Weihnachtlich ging es weiter! Birgit war selbst nicht beim Kaffeetrinken dabei, doch hatte sie uns eine Weihnachtsgeschichte aus Island hinterlassen, die Nadine in ihrem Auftrag vorlas.

Wir erfuhren dabei über den Ursprung der isländischen Weihnachtswichtel und deren Tradition. Am 13. Dezember kommt jeden Tag einer, also bis zum 26. Dezember, und verteilt die Geschenke an die Isländer. Jedoch nicht, ohne dabei ordentlich Schabernack zu treiben! Am 6. Januar, am Tag der heiligen drei Könige, sind sie dann wieder verschwunden. So also der Inhalt der Geschichte in Kurzform. Und wundern tun sie sich, die Isländer, wie es doch sein kann, dass es 13 Weihnachtmänner gerade mal schaffen, ungefähr 310.000 Isländer zu beschenken, und wie nach weltweitem Glauben ein einziger Weihnachtsmann den Rest der Erde mit Geschenken an nur einem einzigen Tag versorgen kann…die spinnen doch, die Ausländer!

Wir ließen dann den Nachmittag in Ruhe ausklingen und freuen uns auf den Weihnachtsritt im nächsten Jahr. 




 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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